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Im Formenreichtum kann sich Apophyllit vom
Gaulsberg mit dem von indischen Fundplätzen messen. Dieses
Schichtsilikat
ist in unterschiedlicher Paragenese häufig anzutreffen. Die
Größe einzelner Kristalle reicht von Bruchteilen eines
Millimeters bis in den Zentimeterbereich.
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Auf Phillipsitrasen kommt Apophyllit meist
kuboktaedrisch bis würfelig, mit unterschiedlich starker
Ausbildung der Oktaederflächen vor.
Hier erkennt man, dass Apophyllit nur kubisch erscheint aber nicht
wirklich kubisch ist. Die nach rechts weisende Kristallfläche ist
deutlich rau und zeigt so die Richtung der tetragonalen Achse an.
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Auf Natrolithkristallen sitzen gelegentlich ebenfalls
hochglänzende kuboktaedrische Apophyllitkristalle.
Manchmal ist die Reihenfolge auch andersherum.
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Am häufigsten finden sich tafelige
Kristalle. Vor allem in den Reaktionssäumen um Xenolithe tritt
Apophyllit in Tafeln auf.
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In Paragenese mit glatten Thomsonitkugeln, Chabasit und
Phillipsit
bildet Apophyllit auch spitzprismatische Kristalle. Auch einfache
Prismen
die nur von (0 0 1) begrenzt werden kommen vor.
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Auf Klinoptilolith aufgewachsene
Apophyllitprismen sind sehr flächenreich ausgebildet und teils zu
milchigweißen stilbitähnlichen Garben von maximal 1mm
Größe verwachsen.
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